Praktikumsarbeit 2013 – Promotionspiel 4-gewinnt – 3D-Animation

1. Einweisung und Equipment
1.1 Aufgabenstellung und Einweisung
1.2 Beschaffen und Erhalten des Equipments
1.3 Auswahl des passenden Ortes für das Fotoshooting
2. Fotoshooting
2.1 Überlegung und Ausarbeiten des Storyboards
2.2 Vorbereitungen
2.3 Das Fotoshooting
2.4 Fotoshooting-Zusammenfassung
3. Fotobearbeitung in Photoshop
3.1 Nummerierung, Freistellen und Retuschieren
3.2 Dauer
3.3 Wahl des Programms
4. Animieren der Bilder für den Internetauftritt in Adobe Edge Animate
4.1 Einfügen der Bilder
4.2 Erstellung der Animation
4.3 Wahl des Programms
5. Zusammenfassung
5.1 Persönliches Fazit
5.2 Impressum1. Einweisung und Equipment1.1. Unsere Aufgabe bestand darin, eine 3D-Animation für die Internetpräsentation zu erstellen. Da es keine Bilder gab, sollten wir diese selber machen. Wir mussten dazu einen Kreis (Radius: 3,10m) zeichnen und Markierungen aller 5,625° setzen, um die Kamera am Rande des Kreises einmal um das 4-gewinnt herumlaufen zu lassen damit man das 4-gewinnt-Spiel in jeder Perspektive fotografieren konnte. Insgesamt sind 64 Bilder entstanden, die wir mit einem Animationsprogramm letztendlich zusammenführten und damit den 3D-Effekt für das Internet sichtbar machten.

1.2.Um diese Aufgabe zu bewältigen, brauchten wir verschiedenes Equipment, unter anderem das Spiel an sich, das in 3 orangenen Taschen verstaut wurde, eine Kamera (EOS 550D von Canon), das dazu passende Blitzlicht (SPEEDLITE 580EX II von Canon), ein Stativ (DANUBIA von Dörr) und einen Acer Laptop mit dem dazugehörigen Zubehör wie zum Beispiel Akkuladegeräte. Zudem brauchten wir ein Gerüst sowie eine Plane, um einen Kontrast zu schaffen. Außerdem hatten wir auch Kreide, Faden, einen elektronischen Winkelmesser, 2 lange Metallstangen und ein Maßband, um den Kreis mit den Winkelmarkierungen zu zeichnen. Um die genaue Mitte des Stativs zu ermitteln, bauten wir uns noch ein provisorisches Pendel, das wir am Stativ befestigten. Außerdem wurden uns Lampen für eine bessere Beleuchtung zur Verfügung gestellt.

1.3. Für das Fotoshooting brauchten wir viel Platz. Deshalb wurde entschieden die Lagerhalle der future Werbe- & Deko-Agentur GmbH in Chemnitz zu nutzen. Zudem konnten wir auch viele kleinere Hilfsmittel vor Ort nutzen.

2. Fotoshooting

2.1. Zuerst haben wir uns Gedanken gemacht, wie die Animation später ablaufen soll. Danach haben wir das 4-gewinnt aufgebaut und kontrolliert, ob etwas fehlte oder kaputt war. Als Nächstes haben wir ein paar Spiele gemacht und diese dokumentiert, damit wir ein realistisches Spielverhalten in der Animation wiedergeben können. Dann wurde überlegt, wie wir das 4-gewinnt noch präsentieren können. Wir haben entschieden, dass das Spiel erst ausgepackt und danach zusammengebaut wird. Dafür mussten wir das Spiel wieder einpacken und haben es nacheinander ausgepackt und zusammengebaut. Dabei wurden die verschiedenen Schritte in das Storyboard geschrieben.

2.2. Als das Storyboard ausgearbeitet war, machten wir uns daran die Plane auf das Gerüst zu hängen, den Boden zu putzen sowie das 4-gewinnt-Spiel aufzubauen. Nachdem das getan war, haben wir mit Hilfe eines Stücks Kreide und eines Fadens einen Kreis gezeichnet der einen Radius von 3,10m hatte. Danach haben wir mit dem elektronischen Winkelmesser, der Kreide und den 2 Metallstangen die Markierungen am Rande des Kreises gesetzt, die aller 5,625° waren, um letztendlich auf 64 Bilder zu kommen. Zudem kennzeichneten wir wichtige Markierungen, wie die Mitte und die äußeren Markierungen, zusätzlich mit Klebeband, um diese nicht zu verwischen. An dem Stativ wurde ein Pendel gebunden, damit wir immer die genaue Mitte des Stativs auf den Rand des Kreises stellen konnten und somit nicht näher oder weiter weg vom Mittelpunkt entfernt waren. Am Schluss wurden letzte Änderungen im Storyboard vorgenommen und wir konnten beginnen.

2.3.Vor jedem Bild wurden Lichtverhältnisse sowie Schärfe angepasst, damit jedes Bild dem anderen gleicht. Um den 3D-Effekt zu erzielen, wurde die Kameraposition um 5,625° auf dem Kreis verändert. Um immer die gleiche Fokussierung auf den Mittelpunkt zu haben, nahmen wir uns einen Metallständer, bei dem wir auf der richtigen Höhe eine Markierung gemacht haben. Somit bekamen wir immer wieder den selben Winkel der Kamera und fokussierten richtig.

2.4 Insgesamt haben wir 2 Tage für das ganze Fotoshooting samt Vorbereitung gebraucht. Am Montag haben wir uns das Equipment besorgt, Gedanken und Skizzen zum Storyboard gemacht und anschließend ausformuliert, das Fotostudio aufgebaut (Kreis gezeichnet, Plane aufgehängt und Beleuchtung aufgestellt). Am Dienstag haben wir die Fotos geschossen sowie zum Schluss alles zusammengepackt und aufgeräumt. Das 4-gewinnt-Spiel haben wir am Ende des Tages wieder in die future Werbe- & Deko-Agentur gebracht.

3. Fotobearbeitung in Photoshop

3.1 Zuerst wurden die Bilder der Reihe nach nummeriert, um eine übersichtliche Grundlage zum Bearbeiten zu schaffen. Darauf folgte das Freistellen in Photoshop. Dabei handelte es sich um das Trennen des 4-gewinnt-Spiels von seinem Hintergrund. Dies war nötig, um die Bilder danach miteinander gleichstellen zu können, damit die Bewegung um die eigene Achse sichtbar wurde und ein Ablauf wie im Daumenkino entstand. Des weiteren diente das Freistellen dem Zweck, den Ablauf später auf einem andersfarbigen Hintergrund setzen zu können. Anschließend folgte das Retuschieren. Hierbei wurden Fehler, wie Kratzer oder Fingerabdrücke auf dem Spiel, die bei dem Aufnehmen der Fotos entstanden, entfernt. Da teilweise kleine Abweichungen der Position des Spiels festgestellt wurden, haben wir diese korrigiert, um Verschiebungen in der Animation zu vermeiden. Zuletzt wurden die Bilder auf eine Größe von 565×377 Pixel reduziert, um die Animation später problemlos in die Seite einfügen zu können.

3.2 Die Dauer für das Projekt insgesamt betrug ca. 8 Tage. Davon wurden 2 Tage für das Fotoshooting und die restlichen 6 Tage für die Bildbearbeitung in Photoshop beansprucht. Dazu nahm die Animation der Bilder parallel zur Bildbearbeitung einen halben Tag in Anspruch. Pro Bild variierte die benötigte Zeit zum Freistellen zwischen 30 und 60 Minuten.

3.3 Unsere Wahl des Programms fiel auf Photoshop, da dieses uns viele Möglichkeiten der Bearbeitung der Bilder bot. Des weiteren war die Bedienung nach der Einweisung leicht umsetzbar und für unerfahrene Nutzer wie uns einfach zu verstehen. Außerdem ermöglichte es uns den Zugriff zu zahlreichen nützlichen Werkzeugen, wie beispielsweise das Polygonlasso oder den Zauberstab zum Freistellen, sowie das Ausbesserungswerkzeug oder den Stempel zum Retuschieren der Bilder.

4. Animieren der Bilder für den Internetauftritt

4.1 Um die Animation zu erstellen, importierten wir die Bilder in das Programm Adobe Edge Animate. Daraufhin entstand eine bessere Übersicht, indem wir die Bilder aufsteigend sortierten. Nun konnten die Positionen der Bilder angepasst werden. So lagen die Bilder in passender Position übereinander, so dass die Bilder zu einer ineinander fließenden Animation entwickelt werden konnten.

4.2 Nachdem die Positionen der Bilder angepasst wurden, konnten die Schlüsselbilder für jedes Bild erstellt werden. Die Deckkraft der Schlüsselbilder wurde dahingehend beeinflusst, dass jedes einzelne Bild jeweils fließend in das folgende übergehen konnte. Somit konnte ein flüssiger Ablauf der Animation entstehen. Im Internet tritt die Animation in einer Endlosschleife auf. Jedoch wurde eine Mouse-over-Funktion hinzugefügt, um die Möglichkeit entstehen zu lassen, die Animation mit der Maus zu steuern und somit die Animation benutzerfreundlicher zu machen. Um die Animation in die eigene Webseite einfügen zu können, ist es nötig, die Animation in eine HTML-Datei abzuspeichern. Danach kann man die Animation mit Hilfe von fortgeschrittenen Programmierkenntnissen in Fachrichtung HTML in die Internetseite einbauen.

4.3 Wir haben uns für das Programm Adobe Edge Animate entschieden, da man ohne zahlreiche Vorkenntnisse problemlos Animationen erstellen kann. Zudem ist die Bedienung des Programms benutzerfreundlich entwickelt.

5. Zusammenfassung

5.1 Es war für uns eine interessante Aufgabe, in der wir zahlreiche, teils neue Erfahrungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen sammeln durften. Wir haben gelernt sowohl mit der Kamera als auch mit Photoshop und Adobe Edge Animate umzugehen. Da wir größtenteils selbstständig gearbeitet haben, konnten wir unser Wissen auf dem Gebiet der Selbstständigkeit vervielfältigen. Obwohl das Projekt teilweise sehr anstrengend war, hat es uns trotzdem Spaß gemacht.

5.2 Die Arbeitsbereiche wurden nahezu gleichmäßig aufgeteilt, da wir größtenteils zusammengearbeitet haben. Für die Kameraführung waren Danyal und Jennifer verantwortlich. Sowohl den Auf- als auch den Abbau haben wir gemeinsam erledigt. Die zu bearbeitenden Bilder hat Jennifer nummeriert. Das Bearbeiten in Photoshop war die Aufgabe von uns allen, wobei wir in etwa alle die gleiche Anzahl an Bildern bearbeiteten. Das animieren der Bilder in Adobe Edge Animate war Tobias´ Aufgabe.

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